Präsident Trump kündigte kürzlich eine potenzielle „Dividende“ von 2.000 US-Dollar für viele Amerikaner an und löste damit eine Debatte über deren Durchführbarkeit und Auswirkungen aus. Auch wenn Einzelheiten noch unklar sind, wirft der Vorschlag wichtige Fragen darüber auf, wie er sich auf Ihre Steuern und Ihre allgemeinen finanziellen Aussichten auswirken könnte. Hier ist eine Aufschlüsselung der Situation, von den Ursprüngen des Versprechens bis hin zu seiner möglichen Bedeutung für Ihre Steuererklärung 2026.

Das Versprechen und seine Unsicherheiten

Am 9. November 2025 erklärte Präsident Trump über seine Social-Media-Plattform, dass die Amerikaner eine Dividende von 2.000 US-Dollar erhalten würden. Diese Ankündigung stand im Zusammenhang mit der Wirtschaftsleistung des Landes, einschließlich Rekordkursen an den Börsen und niedriger Inflation. Allerdings bleiben die Einzelheiten darüber, wer qualifiziert ist, wie die Dividende verteilt werden soll und wann sie ausgezahlt wird, unklar.

Finanzminister Scott Bessent hat vorgeschlagen, dass es sich bei der Dividende möglicherweise nicht um eine direkte Barauszahlung handelt, sondern vielmehr um eine Reihe von Steuererleichterungen, darunter die Abschaffung der Steuern auf Trinkgelder, Überstunden und Sozialversicherungsbeiträge. Dies lässt Zweifel aufkommen, ob die Amerikaner tatsächlich 2.000 US-Dollar in bar erhalten oder ob dies in Form von Abzügen oder Befreiungen erfolgen wird. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bekräftigte die Entschlossenheit des Präsidenten, dies umzusetzen, nannte jedoch keine weiteren Einzelheiten.

Die finanzielle Realität

Eine Dividende von 2.000 US-Dollar würde für die meisten Amerikaner schätzungsweise 300 Milliarden US-Dollar oder mehr kosten und die derzeitigen Zolleinnahmen übersteigen. Die Vizepräsidentin der Tax Foundation, Erica York, weist auf diese finanzielle Belastung und die Möglichkeit hin, dass Zölle vom Obersten Gerichtshof als illegal eingestuft werden könnten. Dies deutet darauf hin, dass sich die Verwaltung möglicherweise für Steuerabzüge anstelle direkter Auszahlungen entscheidet, um solche Kosten zu vermeiden.

Welche Auswirkungen es auf Ihre Steuern haben könnte

Wenn die Dividende eingeführt wird, könnte sich dies wie folgt auf Ihre Steuern auswirken:

  • Konjunkturschecks: Wenn sie als direkter Konjunkturscheck gezahlt werden, ist dieser wahrscheinlich nicht steuerpflichtig, was bedeutet, dass er Ihre Steuerschuld nicht erhöht oder Sie in eine höhere Steuerklasse drängt.
  • Steuergutschrift: Bei Ausstellung als Steuergutschrift verringert sich Ihre Steuerschuld um bis zu 2.000 US-Dollar. Der darüber hinausgehende Betrag kann im Rahmen einer Steuererklärung erstattet werden. Auch diese Gutschrift wäre wahrscheinlich nicht steuerpflichtig.
  • Steuerabzüge/-befreiungen: Wenn die Dividende in Form von Steuerabzügen oder -befreiungen erfolgt, wie z. B. ermäßigte Steuern auf Autokredite, zahlen Sie einfach weniger für diese Ausgaben. Auch diese Methode wäre steuerfrei.

Fazit

Die Dividende von Präsident Trump in Höhe von 2.000 US-Dollar ist derzeit eher ein Versprechen als ein konkreter Plan. Die mangelnde Klarheit über Finanzierung und Verteilung macht es ungewiss, ob es zustande kommt. Im Moment ist es wichtig, informiert zu bleiben und die offiziellen Ankündigungen zu verfolgen, um zu sehen, ob und wie die Richtlinie umgesetzt wird.