Die Steuersaison ist für viele eine stressige Zeit, aber bestimmte Maßnahmen können Ihre Chancen auf eine Prüfung erheblich erhöhen. Laut Gene Bott, Wirtschaftsprüfer und Gründer von Tax Hive, verwendet der IRS ausgefeilte Matching-Systeme, um Unstimmigkeiten zu erkennen, und häufige Fehler können schnell Verdacht erregen. Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der Steuermaßnahmen, die am ehesten eine besondere Prüfung auslösen werden, zusammen mit Ratschlägen, wie Sie diese vermeiden können.

Einkommensunterschiede: Der IRS weiß immer Bescheid

Das IRS gleicht Ihr gemeldetes Einkommen mit Formularen ab, die von Ihren Arbeitgebern und Finanzinstituten eingereicht wurden – W-2-Formulare, 1099-Formulare und Maklerabrechnungen. Jede Diskrepanz zwischen dem, was Sie angeben, und dem, was die Zahler melden, ist ein großes Warnsignal. Der IRS kennt den Großteil Ihrer Einkünfte bereits, sodass es nahezu unmöglich ist, eine unzureichende Berichterstattung zu verbergen.

Um dies zu vermeiden, empfehlen Buchhalter, vor der Einreichung eine umfassende Einkommenscheckliste zu erstellen. Stellen Sie sicher, dass alle W-2-, 1099- und anderen relevanten Formulare berücksichtigt werden. Wichtig: Das Fehlen eines Formulars von einem Zahler bedeutet nicht, dass der IRS nicht über Ihr Einkommen informiert wurde.

Unrealistische Abzüge: Halten Sie Ihre Ansprüche konsistent

Die Geltendmachung von Abzügen, die in keinem Verhältnis zu Ihrem Beruf oder Geschäftsmodell stehen, kann eine Prüfung auslösen. Beispielsweise wird ein Remote-IT-Mitarbeiter, der Tausende von Hotel- und Flugkosten geltend macht, wahrscheinlich befragt. Der IRS geht davon aus, dass die Abzüge der Art Ihrer Arbeit entsprechen.

Bott empfiehlt, alle legitimen Abzüge geltend zu machen, aber immer detaillierte Belege als Nachweis aufzubewahren. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihr Unternehmen regelmäßig Verluste meldet; Der IRS wird solche Ansprüche genauer prüfen.

Runde Zahlen: Auf Präzision kommt es an

Auch eine zu genaue Rundung von Zahlen kann Verdacht erregen. Das IRS weiß, dass die meisten realen Ausgaben nicht in exakten Schritten wie 100 oder 1.000 US-Dollar anfallen. Zu viele gerundete Zahlen deuten eher auf eine Schätzung als auf eine genaue Aufzeichnung hin.

Um dies zu vermeiden, geben Sie genaue Beträge auf den Cent genau an. Zahlen sollten dokumentiert und präzise erscheinen, nicht geschätzt. Dieses Detail zeugt von Sorgfalt und verringert die Wahrscheinlichkeit einer Prüfung.

Die Matching-Systeme des IRS sind äußerst effektiv, daher ist eine sorgfältige Berichterstattung die beste Verteidigung. Werden selbst kleine Abweichungen nicht berücksichtigt, kann dies zu einer unerwünschten Prüfung führen.